Dienstag, 24. April 2018

Flauschiges Brötchenrad



Das Rezept für diese leckeren weichen Brötchen stammt aus dem Buch "Brot" von Eric Treuille und Ursula Ferrigno. Der Grundteig basiert auf den Parker House Rolls, die in den USA sehr beliebt sein sollen.

Kazu und ich fanden diese Brötchen wunderbar flauschig und lecker. Gepaart mit einer knusprigen, dünnen Kruste war das Hineinbeißen das reinste Vergnügen und wir fanden es schwierig, mit dem Essen aufzuhören.
Aber auch am nächsten Tag schmeckt das Brot noch sehr gut. Auch pur ist es ein Genuss.

Zutaten für eine Springform von 18–20 cm

280 g Mehl Type 550
3,5 g Trockenhefe
1 EL Zucker
1 TL Salz
125 ml Milch (ich habe Reis-Mandel-Drink verwendet)
30 g Butter
1 Ei, Gr. M

Eistreiche bestehend aus etwas Eigelb (ca. 1/3 Eigelb) und etwas Milch (ca. 1 TL)

Garnierung nach Belieben (ich habe weißen Mohn, Sesam und Sonnenblumenkerne verwendet)

Zubereitung

Mehl in eine Schüssel sieben und mit der Hefe vermischen.
Zucker und Salz einrühren.
Milch und Butter auf etwa 38°C erwärmen und mit dem Ei zum Mehl geben.
Alles gut miteinander verkneten, bis der Teig schön glatt und elastisch ist.
Zu einer Kugel formen und in der Schüssel (Boden leicht fetten) abgedeckt 1–1,5 Stunden gehen lassen.

Teig entgasen, erneut rundformen und in 9 gleich schwere Stücke teilen.
Jedes Stück rundformen und abgedeckt 10 min ruhen lassen.

Währenddessen die Form mit Butter fetten.

Die Teigkugeln plattdrücken und erneut rundformen.
Acht Kugeln am Rand der Form hineinsetzen, eine Kugel in die Mitte setzen.
Abgedeckt etwa 45 min gehen lassen.

Ofen auf 200°C O/U-Hitze vorheizen.

Die Oberfläche der Teigkugeln mit der Eistreiche bepinseln. Aufpassen, dass nicht zu viel Eistreiche in den Rand läuft. Sonst wird es schwer, das Rad aus der Form zu bekommen.
Die Oberfläche beliebig ausgarnieren.

Im vorgeheizten Ofen bei 200°C O/U-Hitze 15 min backen, dann Hitze reduzieren auf 180°C O/U-Hitze und die Brötchen weitere 30 min backen.

Frisch und noch leicht warm ist es unwiderstehlich. :-D



Aber auch am nächsten Tag schmeckt es noch sehr köstlich.


Quelle: "Brot, Rezepte aus aller Welt", Eric Treuille, Ursula Ferrigno, Bassermann Verlag 1999

Dienstag, 10. April 2018

Glutenfreie Matcha Plätzchen


Diese Plätzchen haben mich überzeugt. Auch lohnt es sich, einen guten Matcha (Vorschläge am Ende des Posts) zu verwenden, da gerade bei diesen Plätzchen der Matchageschmack besonders gut zur Geltung kommt, wie ich finde.

Zutaten

82 g Butter, Zimmertemperatur
40 g Puderzucker
1/3 TL Vanilleextrakt

73 g blanchierte, gemahlene Mandeln
50 g glutenfreie gemahlene Haferflocken
34 g Speisestärke
6 g Matcha
1 g Salz

Zubereitung

Butter cremig schlagen, Puderzucker hinzufügen und zu einer homogenen Masse aufschlagen.
Vanilleextrakt einrühren.

Die gemahlenen Mandeln und Haferflocken mit Stärke, Matcha und Salz gut mischen.
Diese Mischung zur Butter geben und alles miteinander zu einem glatten Teig vermengen.
Den Teig zu einem Block formen, in Frischhaltefolie wickeln und für etwa 2 h im Kühlschrank fest werden lassen.

Anm. Man kann den Teig auch am nächsten Tag weiter verarbeiten.

Den Teig 5 mm dick ausrollen und beliebige Formen ausstechen.
Die ausgestochenen Plätzchen für mindestens 10 min im Gefrierschrank hart werden lassen.

Ofen auf 170°C O/U-Hitze vorheizen
Die kalten Plätzchen mit etwas Abstand auf das mit Backpapier ausgelegte Backblech setzen.

Im vorgeheizten Ofen bei 170°C O/U-Hitze etwa 12 min backen.

Anm. Die Plätzchen sind fertig, wenn sie am Rand anfangen, eine leichte Bräunung zu bekommen.

Vollständig auskühlen lassen und nach Belieben ausgarnieren.


Für diese Plätzchen eignen sich z.B.

Matcha Rindou Q3 von Marukyu Koyamaen
Matcha Aoarashi Q1 von Marukyu Koyamaen oder auch im matchashop erhältlich
Bio Matcha Cooking Premium von Teelirium

Die Vorlage für dieses Rezept habe ich auf Snixy Kitchen gefunden, die aus dem Teig niedliche Weihnachtsbäumchen herstellt.

Donnerstag, 5. April 2018

Matcha Knusper Snacks


Schnell und einfach lassen sich diese knusprigen Naschereien mit Matcha herstellen.
Auf die Hälfte der Matcha Flakes habe ich noch Schoko-Getreideperlen hinzugefügt. Leider hatte ich nur dunkle. Mit Getreideperlen aus weißer oder Erdbeerschokolade würden die Matcha Flakes sicher auch gut aussehen.
Natürlich kann man auch bunte Zuckerperlen verwenden. Das kommt vor allem sehr gut, wenn man die Häufchen aus Matcha Flakes zu Weihnachtsbäumen zusammensetzt.
Wie das aussieht, kann man sich auf Cookpad anschauen, wo die Idee herstammt.

Statt Cornflakes kann man auch wie ich ungesüßten gepufferten Vollkornreis nehmen. Sicher gehen auch andere Flakes und/ oder Pops.

Zutaten für ca. 15 Häufchen

50 g weiße Schokolade
1 TL Matcha
30 g ungesüßte Cornflakes (oder etwa 20 g ungesüßten gepufferten Vollkornreis)

Zubereitung

Weiße Schokolade im heißen Wasserbad schmelzen. Maximal 50°C darf das Wasser nur heiß sein.
Matcha (am besten durch ein Sieb) hinzufügen und gut einrühren.
Die Cornflakes hinzugeben und mit der Schokolade vermengen, bis die Cornflakes vollständig mit der Schokolade überzogen sind.

Mit einem Teelöffel kleine Häufchen auf Backpapier absetzen.
Nach Belieben ausgarnieren, so lange die Schokolade noch weich ist.
Die Häufchen fest werden lassen.

Sonntag, 25. März 2018

Tropic Fruits Yoghurt Drink


Kazu und ich lieben diesen Mix Drink. Wir haben ihn uns zusammen ausgedacht.
Noch steht das Rezept nur auf einem Zettel. Und bevor dieser verloren geht, notiere ich mir die Zutaten lieber hier im Blog.

Zutaten für 2–3 Gläser

100 g Mangofruchtfleisch in Stücke, tiefgekühlt
100 g Guavenfruchtfleisch in Stücke, tiefgekühlt
100 g Ananassaft
200 g Joghurt, natur
20 ml Zitronensaft
1 EL Erythrit
1 TL Vanillezucker, selbst hergestellt

Zubereitung

Alle Zutaten in den Mixer geben und gut durchmixen.

Mmmh. ^__^

Sonntag, 18. März 2018

März 2018 – Eine lange Erkältung (Wochenrückblick 1.3.–15.3.18)

Donnerstag, der 1. März 2018

Es ist der 1. März und damit meteorologischer Frühlingsbeginn. Doch bei einer Höchsttemperatur von -5°C kommen absolut keine Frühlingsgefühle auf. Im Gegenteil. Die eisige Kälte kriecht durch den Boden und trotz Hausschuhe friere ich an den Füßen.

Ich mache es mir mit einer heißen Tasse Tee und einem Stück meines Früchtekuchens bequem.


Am Freitag ist Arbeit angesagt. Für die Kunden von Hanabira gibt es am 2. März eine Erdbeer-Vanille-Matcha-Mousse in den typischen Farben des japanischen Festtags Hinamatsuri am 3.3.



Anschließend gehe ich zum Sport. Doch ich fühle mich nicht so energiegeladen wie sonst und schaffe nur je einen Satz an den Geräten. Oh nein! Ich werde doch nicht etwa krank?

Samstag, der 3. März 2018

Es hat mich voll erwischt. Dabei war ich Ende Januar schon einmal krank. Seufz.
Dabei wollte ich heute Abend zu einer Grüntee- und Matchaverkostung gehen. Ich hatte mich so darauf gefreut. Doch ich huste, der Kopf dröhnt und ich fühle mich schlapp. Und kalt ist mir auch.

Während Kazu sich nachmittags auf einem Kindergeburtstag austobt, bereite ich mir anlässlich Hinamatsuri (Mädchenfest/ Puppenfest) Sakuramochi zu und genieße sie mit viel grünem Tee.


Die Sakuramochi habe ich aus japanischem Mochigome und ohne Farbstoffe zubereitet. Jetzt ist mein Mochi Reis alle. Ich hätte meine Mutter bitten sollen, mir welchen aus Japan mitzubringen.
Sie kommt am Sonntag aus Japan zurück.

Sonntag, der 4. März 2018

Es geht mir noch schlechter. Eigentlich wollte ich heute Abend mit Kazu zusammen zum Flughafen fahren, um meine Mutter dort gebührend willkommen zu heißen. Doch ich fühle mich matt. Daher wird entschieden, dass, wenn ich schon gehe, ich alleine zum Flughafen fahre, denn mir fehlt die Kraft, mich auch noch um Kazu zu kümmern. Wobei er schon recht selbständig ist. Aber sicher ist sicher.

Am besten wäre es natürlich, ich würde auch zu Hause bleiben, aber das kann ich nicht.

Da ich meiner Mutter gesagt hatte, dass ich ihr die gute Brodowin Milch besorge und sie auch Blumen erwartet, mache ich einen größeren Umweg.
Von Buch fahre ich erst einmal nach Gesundbrunnen, wo es einen Bio-Markt gibt, der am Sonntag geöffnet hat. Dort bekomme ich die Milch. Dann fahre ich weiter zum Hauptbahnhof, um mir dort im Blumenladen einen Strauß mit Lilien zusammenstellen zu lassen.
Nun habe ich alles beisammen und kann mit gutem Gewissen zum Flughafen fahren.

Ich bin frühzeitig da, das Flugzeug auch. Das passt.

Nach und nach treffen auch meine Geschwister ein. Wir begleiten meine Mutter zu sich nach Hause, denn sie möchte uns ihre Mitbringsel überreichen.

Ich habe am nächsten Tag mal ein Foto geknipst:


Japanisches Weißbrot, Yuzu Mochi, Matcha Gebäck, Yuzu, Sake Onigiri, Gossama (Wagashi).
:-D

Die Woche vom 5. März bis 10. März 2018 lief bei mir gar nichts. Ich war so matt, dass ich nur noch zu Hause blieb (es war eh eisig kalt draußen).

Ich habe jede Menge heißen Ingwertee getrunken. Einmal gab es auch Curry. Allerdings eher japanisch mild gewürzt.


Seit Sonntag, den 11. März geht es endlich bergauf. Ich fühle mich kräftig genug, um mal wieder zu backen.

Zur Freude meines Sohnes gibt es mit Konditorcreme gefüllte Windbeutel.



"Mama, die sind sooo lecker. Die kannst du auch in Katrins Laden verkaufen."

Alles klar. :-D

Montag, der 12. März 2018

Der starke Husten, das Frösteln und der Dröhnkopf sind zwar weg, aber wirklich fit fühle ich mich noch nicht. Ich denke, ein paar Tage werde ich noch für die Rekonvaleszenz benötigen.

Dienstag, der 13. März 2018

Heute bin ich mit meinem Vater zum Shoppen verabredet. Eigentlich wollten wir uns ja schon letzte Woche treffen, aber aufgrund der starken Erkältung musste ich den Termin absagen.
Wir haben Plusgrade und ich bin mir sicher, dass es mir gut tun wird, aus der Wohnung zu kommen und ein wenig frische Luft zu atmen. Auch wenn ich noch nicht 100% wieder fit bin.

Als ich am Wittenbergplatz eintreffe, werde ich bereits von meinem Vater und seiner sehr sympathischen Lebensgefährtin erwartet. Wir schlendern zusammen den Tauentzien entlang, statten dem Europa Center einen Besuch ab und gehen schließlich bei Karstadt rein.

Wir schauen hier, wir schauen da. Das Bummeln macht Spaß. Ich fühle mich ganz entspannt und genieße die gemeinsame Zeit.

Anschließend gehen wir ins Bikini Berlin, um dort etwas zu essen. Die Kürbis-Kokos-Suppe des Super Concept Space schmeckt ausgezeichnet. Endlich mal eine Suppe, die mir nicht zu salzig ist.

Gestärkt schlendern wir durchs Bikini. Mich zieht es zum Teegeschäft Chaya, da ich dort noch nicht war. Wow. Deren Angebot an japanischem Porzellan ist beeindruckend. Sehr schöne Sachen haben die da. Natürlich auch Tee.
Da mein Sencha alle ist, schaue ich mich um. Ich suche einen erfrischenden Sencha mit etwas Herbe, der nicht so süß ist. Eine japanische Dame berät mich und ich kaufe auf ihre Empfehlung hin den Sencha Fujikawa No.1.
(Zu Hause musste ich dann leider feststellen, dass dieser Sencha sehr süß und mild ist und keinen erfrischend herben Geschmack aufweist. Es ist ein qualitativ sehr guter Sencha. Keine Frage. Aber nicht das, was ich gesucht habe.)

Zum Abschluss gehen wir noch zu Karstadt Sport. Dort finde ich endlich einen passenden Sport BH. Freu! :-D

Der Tag mit meinem Vater und seiner Freundin hat mir viel Spaß gemacht und mir sehr viel Auftrieb gegeben.
Danke schön für diesen tollen Tag!

Mittwoch, der 14. März 2018

Motiviert durch den gestrigen Tag beschließe ich, heute noch einmal shoppen zu gehen.
Ich fahre in den Süden nach Steglitz, um mich da mal umzuschauen.
Ich schaue bei Decathlon, Uniqlo, Only, Karstadt Sport und bei Mango rein. Ich weiß gar nicht, wie oft ich mich umgezogen habe. ^^;;

Mittags gönne ich mir im Café & Bistro "Fräulein Emily" einen heißen Ingwertee und einen Salat.
So einen guten Ingwertee hatte ich schon lange nicht mehr. Und auch der Salat schmeckt ausgezeichnet.



Anschließend gehe ich zu Vinh Loi, einem Asia Supermarkt, den ich gerne aufsuche. Doch ich habe Pech. Die Regale mit den japanischen Waren sind so gut wie leer. So macht das keinen Spaß.
Ich verzichte aufs dortige Einkaufen und trete den Heimweg an.

Donnerstag, der 15. März 2018

Eigentlich wollte ich heute wieder zum Sport gehen. Aber ich habe immer noch leichten Husten und eine verstopfte Nase. Anstrengungen lassen mich schnell aus der Puste geraten und verursachen Hustenreiz.
Ich belasse es bei etwas Gymnastik zu Hause.

Und statt Gewichte zu stemmen, knete ich stattdessen Hefeteig. :-P

In meiner Lesezeichenliste habe ich jede Menge Rezepte abgespeichert. Zeit, mal welche davon auszutesten.
Heute soll es die Milchbrötchen geben.


Super flauschig und fein. Ich lasse es mir schmecken. Dazu gibt es eine große Tasse Hôjicha Milch.^^

Nun hoffe ich, dass ich Montag wieder richtig gesund bin und fit genug, endlich wieder mein Training (funktionelles Training zur Kniestabilisierung und Krafttraining an Geräten zum Muskelaufbau) aufzunehmen.

Bald ist der 20. März. Ich wünsche euch allen einen schönen Frühlingsanfang!

Zu meinem Leidwesen habe ich immer noch kein Schneeglöckchen gesehen. Die wachsen bei uns wild am Waldrand. Jedenfalls habe ich letztes Jahr welche entdeckt.
Blüht bei euch schon was?

Dienstag, 20. Februar 2018

Matchaverkostung am 18. Februar 2018


Hallo alle miteinander!

Es tut mir leid, dass es hier so lange still war. Nun melde ich mich zurück mit diesem Bericht über meine Matchaverkostung, die am 18. Februar 2018 stattfand.

Zu dieser Verkostung hatte ich über Instagram (https://www.instagram.com/mari_to_kazuo/) eingeladen. Der Termin wurde über eine doodle Liste ermittelt.
Alles passte.
Dieses Mal sind lauter Bloggerinnen dabei (von den eingeladenen fünf Matcha Fans musste eine aufgrund Krankheit leider absagen).

Hier die Teilnehmer und ihre Instagram Accounts, wo ihr auch noch Bilder bzw Stories findet.

Lisa von https://www.instagram.com/lisacuisine/
Daniela von https://www.instagram.com/nipponinsider/
Katja von https://www.instagram.com/katjakocht/
Flora von https://www.instagram.com/floratchalovesmatcha/

Meine Freundin Lisa ist schon früher da (so hat man auch Zeit, sich noch über persönliche Dinge auszutauschen^^) und hilft mir beim Tisch decken (und beim Beruhigen meiner Nerven ^^;;).


Die Teilnehmer kommen und es wird eine richtig schöne, entspannte und gemütliche Runde.

Als erstes serviere ich meinen Gästen den Green Welcome, einen Sektcocktail mit u.a. Matcha, Ananassaft, Zitrone und Yuzu.


Dann gehen wir all die Matcha durch, die zum Verkosten zur Verfügung stehen:


Tsujiri Matcha Milk (200 g kosten 475 ¥)
Matcha Miyazaki  (100 g kosten 500 ¥) (Diesen Matcha durfte ich behalten! Vielen lieben Dank, Daniela!)
Matcha Uji Cooking (16,13 €7 100 g)
Matcha Suisen von Marukyu Koyamaen (18 €/ 100 g)
Matcha für Smoothies von Roman Firnkranz (33,00 €/ 100 g)
Matcha von Rossmann (33,30 €/ 100 g)
Matcha 3-star von Miyako-cha (40 €/ 100 g)
Matcha von nu3 (46,63 €/ 100 g)
Matcha 5-star von Miyako-cha (60 €/ 100 g)
Matcha von Heapwell (63,30 €/ 100 g)
Matcha Q3 Chigi no shiro von Marukyu Koyamaen (71,25 €/ 100 g bzw 40 g kosten 1296 ¥)
Matcha von Harimaen (etwa 81 €/ 100 g bzw 20 g kosten 1026 ¥)
Matcha Tenno von Matcha Magic (83,30 €/ 100 g)
Matcha von Midori Spring (83,33 €/ 100 g)
Matcha Q4 Yûgen von Marukyu Koyamaen (85 €/ 100 g bzw 40 g kosten 1620 ¥)
Matcha JAS Silver von Marukyu Koyamaen (95 €/ 100 g)
Matcha Miumori Kirishima (96,63 €/ 100 g)
Matcha Chiyo Mukashi von Maiko (99,98 €/ 100 g bzw 40 g kosten 2160 Yen)
Matcha Shikibu no mukashi von Yamamasa Koyamaen (um die 110 €/ 100g, 30 g kosten 1600 ¥)
Matcha Mantoku von Keiko (113,30 €/ 100 g)
Matcha Premium von Teelirium (116,63 €/ 100 g)
Matcha Unmon no mukashi von Ippodo (149,98 €/ 100 g bzw. 20 g kosten 2160 ¥)
Matcha Q7 Unkaku von Marukyu Koyamaen (172,50 €/ 100 g bzw 20 g kosten 1674 ¥)

Gut möglich, dass ich bei der Menge (23 Sorten!!!) einen vergessen habe. ^^;;

Wir sortieren sie in untere, mittlere und obere Qualität, was gar nicht so einfach ist.

Um den Gaumen geschmacklich auf grün einzustimmen, schenke ich einen milden Genmaicha ein. Dann beginnen wir die Verkostung:
Dosen öffnen, Farbe begutachten, schnuppern und gegebenfalls verkosten.

Die ersten fünf sind Matcha für Speisen. Da begnügen wir uns mit dem Farbvergleich.

Als Negativ-Beispiel macht der Matcha von Rossmann die Runde. Olivfarben, bitter und rauh ist er. Wir verzichten alle aufs Probieren und beginnen mit dem Matcha 3-star von Miyako-cha gefolgt vom 5-star.
Der 3-star ist uns zu herb, den nu3 lassen wir weg, da ich ihn von der Qualität niedriger als den 3-star einordnen würde.
Der 5-star ist schon angenehmer.

Nun wenden wir uns dem Heapwell aus Großbritanien und dem Midori Spring aus Kanada zu.
Der Heapwell schmeckt zwar, hat aber so einen Unterton, der uns nicht so zusagt.
Der Midori Spring ist da schon wesentlich gefälliger.

Ich gieße alle Matcha gleich auf. So gut es geht.
Etwa 2,10 g Matcha kommen in die Schale und werden mit etwa 125 ml heißem Wasser von 80°C aufgegossen und mit dem Chasen aufgeschlagen.
Dann verteile ich den Matcha auf die kleinen Schälchen (eigentlich ja Sake-Schälchen).

Nach den ersten vier Matcha serviere ich meine Kirschblütenmoussetörtchen: die Sakurayama.



Die Gäste sind verzückt, was mich natürlich glücklich macht. :-)

Das Innenleben möchte ich euch auch nicht vorenthalten:
Matchamoussekern mit Kirschgelee.



Aber auch das andere Gebäck kann überzeugen.



Es gibt einen Matcha Souffle Cheesecake (der hierzulande noch den Zusatz "japanisch" trägt). Das ist ein gebackener, luftiger Käsekuchen (mit Frischkäse).



Dann als Unterschied dazu einen Matcha Marble Rare Cheesecake. Ein Kuchen mit Frischkäse, der nicht gebacken wird.



In der Tischmitte stehen die Knabbereien.


Matcha Macarons mit einer Mango-Maracuja-Füllung:


Matcha Corn Snacks, die uns meine Mutter geschickt hat:


Und die veganen Matcha Squares.


Natürlich serviere ich meinen Gästen auch Chiffon Cakes. Dieses Mal keinen Matcha Chiffon Cake, sondern drei andere Sorten:


Einen wunderbar fluffigen Cheese Chiffon Cake (links auf dem Tablett), der mich geschmacklich stark an den japanischen Souffle Cheesecake erinnert (we love it), den Tiramisu Chiffon Cake mit Mascarpone und Kaffee und einen saftigen Yuzu Chiffon Cake mit Yuzusaft, kandierten Yuzuschalen und Yuzupulver im Teig.
Und weil ich gerade eine Yuzu da habe, landet diese als Dekoration auch auf meinem japanischen Tablett.

Weiter geht es mit der Matchaverkostung.

Wir probieren nun den Chigi no shiro (Q3) und den Yûgen (Q4) von Marukyu Koyamaen.

Beide Matcha überzeugen. Der Chigi no shiro hat einen sehr angenehmen Geschmack mit leichter Herbe. Das ist ein sehr schöner Alltagsmatcha, den man sich morgens auch schnell mal mit dem Milchaufschäumer aufschlagen kann.
Dem Yûgen merkt man gleich die höhere Qualitätsstufe an. Er ist wunderbar sanft und trotzdem vollmundig wie der Chigi no shiro, nur dass ihm dessen Herbe fehlt.

Es geht weiter mit dem, nun so genau weiß ich das nicht mehr, aber ich glaube, es war der Shikibu no mukashi, den uns Flora aus München mitgebracht hat und den ich behalten durfte *_*.
DANKE!

Wir merken, dass wir im oberen Mittelfeld sind, was die Qualität angeht. Ausdrucksstark, aber dennoch sehr angenehm. Und was besonders spannend ist, ist, dass jeder Matcha sein ganz eigenes spezielles Aroma hat.
Matcha ist eben nicht gleich Matcha.
Der Shikibu no mukashi ist sehr gut und landet bei Daniela, so weit ich mich erinnere, sogar auf dem ersten Platz bei ihrem Ranking.

Der Miumori Kirishima sorgt für eine Spaltung. Die einen mögen ihn, die anderen nicht. Er hat in der Tat einen ganz speziellen Unterton.
Im Nachhinein habe ich erfahren, dass ich ihn nur mit 70°C heißem Wasser aufgießen darf. Vielleicht lag es daran.

Nach weiteren vier Matcha ist es wieder Zeit für eine Essenspause. Ich serviere meine beliebte Matchamoussetorte.


Die Kugel auf der Sahnerosette ist Matchagummi, welches ich Anfang der Woche in meiner Silikonform zubereitet habe.

Erneutes wohliges Seufzen. Auch von mir. Ich liebe diese Torte. :-)

Matcha auf Anschlag. Aber wir möchten noch die hohen Qualitäten verkosten.

Wir vergleichen Mantoku mit Premium von Teelirium und die Wahl fällt auf den Mantoku von Keiko. Doch der ist uns zu kräftig und kann bei uns nicht punkten.

Wir gehen nun gleich zum Unmon no mukashi von Ippodo über (den ich mit etwa 70°C aufgieße), unserem hochwertigsten Matcha.
Mmh. Wir sind uns einig. Diese Qualität überzeugt auf ganzer Linie. Seidig, feiner Geschmack mit viel Tiefe und Süße. Mild und doch wundervoll aromatisch. Kein Wunder, dass man diesen auch als dickflüssigen Koicha zubereitet genießen kann.

Wie schmeckt wohl der Unkaku von Marukyu Koyamaen? Immerhin auch Q7 in der firmeneigenen Rangliste.
Wow. Total anders. Auch ganz fein. Aber geschmacklich und auch vom Duft her ist dieser völlig anders als der Unmon no mukashi von Ippodo. Ich kann den Unterschied echt nicht beschreiben.
Große Klasse sind beide, mir persönlich sagt der Unmon no mukashi von Ippodo jedoch mehr zu.

Es ist wirklich immer wieder spannend diese Unterschiede festzustellen.

Am liebsten hätten wir ja weiter probiert, aber wir konnten einfach nicht mehr. ^^;;

Daniela hatte pfiffigerweise Beutelchen mitgebracht und so konnten wir jeder uns von den Matcha, die wir nicht geschafft hatten zu probieren, etwas abfüllen.^^

Zum Schluss habe ich noch für die, die wollten einen Yuzucha serviert.
Ich finde diesen von Tosa Reihoku so köstlich!


Es war ein wundervoller Nachmittag und eine gelungene Verkostung, die mir viel Freude bereitet habe. Danke, dass ihr da wart und danke für eure lieben Mitbringsel.

Ein dickes Dankeschön geht auch an matchashop, die uns verschiedene Matcha zum Verkosten zur Verfügung gestellt haben.
Bei matchashop könnt ihr übrigens viele der vorgestellten Matcha kaufen. U.a. den Unmon no mukashi von Ippodo. Laden in Berlin und Online Shop.

Immer wieder dankbar bin ich auch den Betreibern vom Online Shop "Grüner Tee von Marukyu Koyamaen", ohne deren Unterstützung ich gar nicht hätte so viel backen können.
Der Matcha, den ich für all mein Gebäck verwendet habe, ist der Suisen von Marukyu Koyamaen (wobei ich auch den Rindou sehr empfehlen kann), den ihr in dem Online Shop kaufen könnt. Natürlich gibt es dort auch alle anderen Matcha von Marukyu Koyamaen.

Den köstlichen Yuzucha, der nur aus Yuzu, Zucker, Honig und Pektin besteht, gibt es in Berlin-Friedrichshaim im Hanabira. Dort gibt es auch die Matcha von Miyako-cha und den Megumi no mukashi von Shohokuen (kein Online Shop).

Wer nun Lust bekommen hat, auch mal bei einer Matchaverkostung mitzumachen, gibt mir einfach Bescheid. Die nächste kommt bestimmt! :-D

P.S. Es war schön, mal wieder zu bloggen. ^___^

Freitag, 8. Dezember 2017

Monatsrückblick 19.11.–30.11.17

Und es geht weiter.^^

Am 19. November fand im Impact Hub Berlin die Veranstaltung "Gemeinsam reparieren statt kapitulieren" statt. Katrin vom japanischen Feinkostgeschäft Hanabira und ich waren mit dabei und durften den Teilnehmern japanische Köstlichkeiten anbieten.


Von mir gab es Matcha White Chocolate Muffins, Vanilla Chiffon Cake, Choco Banana Chiffon Cake, Milk Tea Chiffon Cake, Coffee Chiffon Cake und den Shiro Miso Pound Cake.
Dazu noch kleine Chiffon Cake Würfel zum Verkosten. Denn die wenigsten in Deutschland kennen den flauschigen Chiffon Cake.


Katrin hat herzhafte Mini Bento vorbereitet mit leicht variierenden Füllungen.


Neben etlichen Chiffon Cakes, die ich gebacken habe (zum einen am Freitag fürs Ladengeschäft, für Samstag zum Tag der offenen Tür an Kazus Schule und für uns selber), habe ich noch jede Menge Plätzchen gebacken. Kleine Mengen zur Probe zu Hause und dann bei Zufriedenheit später auf Arbeit.

Graham Crackers für den geplanten Cheesecake


Verschiedene "Balls" (von oben links): glutenfreie Soba Balls (mit Buchweizenmehl), glutenfreie Azuki Balls (mit Reismehl), Matcha Balls und Kinako Balls.


Yuzu Cookies mit Yuzu Puder, Yuzusaft und Yuzu-Glasur. Coffee Biscuits und Turtle Cookies.


Die Turtle Cookies sind allerdings mehr etwas fürs Auge als für den Gaumen.


Auf Arbeit entstand noch der Yoghurt Pomme Pomme und Chiffon Cake Becher mit Coffee Donuts und Coffee Chiffon. Hier mal ein Blick auf die Vitrinen:



Natürlich backe ich nicht nur. Da ich große Lust auf mein Miso-Sesam-Dressing hatte, habe ich mir eine große Portion Salat aus Weißkohl, Möhren und Gurken zubereitet. Der Mix passte sehr gut zu dem Dressing.




Auch gab es seit langem mal wieder Inarizushi. Traditionell gefüllt mit Möhre und Shiitake.


Wochenende: Zeit, um gemütlich zu frühstücken.

Am Samstag: Pancakes mit echter Vanillesauce für uns alle und für mich zusätzlich noch Coffee Crushed Jelly ebenfalls mit Vanillesauce und Sencha.


Am Sonntag: Butter Roll


Nachmittags testen wir die Black Sugar Rare Cheesecake 黒砂糖のレアチーズケーキ:



Der Cheesecake ist mit Kurozatô (japanischer Muscovadozucker aus Okinawa) gesüßt. In die Mitte gibt man ein paar Kurozatô Brocken. Diese schmelzen nach einer Weile, so dass man beim Anschnitt einen flüssigen Kern erhält. Auch wenn der Kurozatô nicht allzu süß ist und ich sehr, sehr wenig für die Füllung genommen habe, fanden wir ihn dennoch immer noch etwas zu süß. Nichtsdestotrotz ein spannendes Geschmackserlebnis.^^

Den Monat schließe ich mit einer Torte ab, die ich aus purer Lust am Ausprobieren gebacken habe. Ich muss ja in Übung bleiben. :-D

Ich stelle die Schokoladenmoussetorte mit Maronen her. Die Torte ist aus meinem Buch über Dekorationstechniken von Yûko Kumagai. Aus dem Buch habe ich ja schon mehrere Rezepte vorgestellt.

Die Ausgarnierung war ziemlich schwierig. Eigentlich sollte die Oberfläche abgeglänzt werden, aber darauf habe ich verzichtet und mich ganz auf die Schokoladen-Dekorelemente konzentriert.

Ich bin außer Übung. Der erste Versuch sieht gar nicht gut aus und ich benötige einen zweiten Anlauf. Immer noch nicht astrein, aber zufriedenstellend. Ich übe bei der nächsten Torte weiter. :-P


Geschmacklich ist sie gut, aber kein Highlight, weswegen ich auf das Rezept verzichten werde.

Ach ja, am Monatsende hatte ich ein Probetraining in einem Fitnessstudio. FitX heißt die Kette.
Mir gefällt die Ausstattung und das Konzept, auch wenn ich das Gefühl hatte, dass der Trainer, der mich eingewiesen hat, nicht sehr kompetent schien.
Ein zweites Probetraining kann ich noch absolvieren, dann muss ich mich entscheiden.
Wobei die Frage in meinem Fall eher ist, ob ich meinen Gelenken damit etwas Gutes tue oder nicht und ab wann ich loslege. Man muss ja gleich ein Jahresabo abschließen, daher will die Entscheidung gut überlegt sein.

Kennt einer von euch diese Kette und kann mir seine Erfahrung schildern?