Donnerstag, 17. Mai 2012

Tomaranbô / Goheimochi

止まらん棒 / 五平餅

止まらん棒 / 五平餅



Goheimochi ist flach zerdrückter Reis am Stil, der gebraten oder gegrillt und anschließend mit einer Miso- oder Sojasoßenpaste bestrichen wird. Da sie so lecker sind und man gar nicht aufhören kann, werden sie manchmal auch Tomaranbô genannt, also "Stange, bei der man nicht aufhören kann".
Mit Tomaranbô könnnen aber auch andere leckere Stangen bezeichnet werden. Manche sehen aus wie Spaghetti.
Goheimochi werden häufig an Straßenständen (bei irgendwelchen Feiern) und Tourismuszentren angeboten.

Vielleicht kennt ihr das ja auch, dass frischer Reis unglaublich lecker ist, wenn er jedoch einmal im Kühlschrank gelagert wurde, büßt er etwas an Geschmack ein und schmeckt auch etwas trockener.
Diese Rezept eignet sich gut für solchen übrig gebliebenen Reis.


Zutaten für 8 - 9 Spieße

etwa 3 Reisschälchen voll mit übrig gebliebenem Reis

Für die Paste:
3 EL gemahlener Sesam
1 EL fein gehackte Walnüsse
1 - 2 EL Zucker
2 TL Miso (alternativ 1 - 2 TL Sojasoße)

8, 9 einzelne Holzstäbchen (von Waribashi)

Zubereitung:

Reis erwärmen, in Plastikbeutel (z.B. Gefrierbeutel) hineingeben und (am besten mit Nudelholz) die Reiskörner halb zerquetschen.

Hände anfeuchten (mit Wasser), den Reis in acht Teile teilen und um das Stäbchen herum festdrücken (einen Teil des Stäbchens zum Anfassen freilassen) und flach drücken.

Anm.: Man kann auch einfach längliche flache Burger formen und den Spieß wie ich nach dem Braten reinstecken.

Die Zutaten für die Paste miteinander verrühren. Wenn sie zu dick sein sollte, mit etwas Wasser strecken.

Pfanne erhitzen und leicht einfetten. Den Reis von beiden Seiten knusprig und goldbraun braten.
Herausnehmen und mit der Paste bestreichen.

Guten Appetit!


Kommentare:

  1. Ich glaube ich werde das mal mit Erdnüssen oder anderen versuchen. Klingt super lecker, bin nur nicht so der Walnuss-Fan. ;)

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    1. Dann einfach die Nüsse weglassen. Wobei es mit Erdnüssen bestimmt auch lecker ist.

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  2. Ach du bist so ein Schatz, danke! :-* Ich wollte morgen Onigiri machen, da probier ich es vlt gleich mal aus, wenn was übrig bleibt :D Meinst du man kann jegliche Reissorte nehmen? Wenn meine Eltern mal wieder grillen, kann ich vlt auch mal welche auf den Grill packen. *kicher*

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    1. Solange es Reis ist, der gut zusammenhält. Bei körnigem Langkornreis stelle ich mir das etwas schwieriger vor. Dann würde ich die Reiskörner ganz zerquetschen.

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  3. Antworten
    1. Vorhin zum Mittag gemacht und für echt lecker befunden! Meine sahen nur nicht so schön aus wie deine...^^ Und ich hab mangels Walnüsse Erdnüsse genommen. Aber ansonsten sind die sehr leicht und schnell gemacht.

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    2. Freut mich, dass sie dir geschmeckt haben und dass du sie so schnell ausprobiert hast.

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    3. Ja, ich war ausnahmsweise mal spontan. ;P

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  4. Das sollte ich unbedingt mal probieren. Bei uns gibt es jeden Tag Reis, wenn er allerdings schon "alt" ist machen wir immer O-Chazuke. Auch wenn ich faul bin und Rezeptesuchen einfach nur mühsam ist, Abwechslung ist gut*lach*

    Ich bin froh dass ich deinen Blog gefunden habe!

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    1. Oh, danke schön. *freu*

      Ochazuke ist auch was Feines. Das hatte ich schon lange nicht mehr.
      Hm, ich hatte schon vieles lange nicht mehr. Ich muss mehr kochen. *g*

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  5. Das ist was für meinen Mann, der liebt alles was mit gebratenem Reis zu tun hat. Und zu viel Reis koch ich mesitens.^^

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    1. Bin gespannt, was er dazu sagt. Allerdingst sollte man schon Miso oder Sojasoße mögen.

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  6. Soo ich habs auch ausprobiert (schon was länger her *hust*) und ich finds ganz ungewöhnlich XD Den Reis fand ich lecker, die Paste nicht so (bei meinem Freund wars umgekehrt) ^^ Das kann aber auch an meinem Miso liegen, das schmeckt mir irgendwie nicht so :/ Aber ne tolle Idee ists trotzdem ;)

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