Donnerstag, 29. Dezember 2016

Törtchen-Dezember

Es ist Adventszeit und die Zeit der Weihnachtsfeiern. Am 14. Dezember feiert Kazus Lerngruppe Weihnachten und ich nutze die Gelegenheit, um weitere Törtchen zu backen.
Ich hatte mir ja vorgenommen, die "Best of" der guten alten Rezepte aus meinem Törtchenbuch, das ich vor fünf Jahren durchgebacken hatte (hier der Link zu Buchvorstellung), mal wieder herauszukramen. Die Törtchen sind zu köstlich gewesen und sollten daher nicht in der Versenkung verschwinden.

Im Oktober hatte ich bereits die Yuzu-Törtchen und die Erdbeer-Charlottchen für das Eltern-Kennenlerntreffen zubereitet.


Für die Weihnachtsfeier stehen die Apfeltartelettes und auf Kazus Wunsch noch einmal die Erdbeer-Charlottchen auf dem Plan.



Im Gegensatz zum Kennenlerntreffen sind dieses Mal die Törtchen ruckzuck weg und ich bekomme viel Lob dafür. :-)

Für das Elterncafé am folgenden Tag bereite ich noch Kokos-Himbeertörtchen zu, die ich jedoch vergesse zu fotografieren.
Nur der Teller für unsere damalige Hebamme schafft es aufs Foto. Leider hatte ich keine frischen Himbeeren zur Ausgarnierung zur Hand. Der Geschmack entschädigt zum Glück für diesen ästethischen Punktabzug.^^


Im Laufe der Woche trifft noch ein Paket aus Japan ein. Meine Mutter hat uns ein Paket mit vielen Süßigkeiten (siehe Foto) und Kochzutaten (einiges ist nicht mehr auf dem Foto) geschickt. Danke schön, Babasan!


Am Wochenende (17./ 18.12.) wird unser Wohnzimmer zur Werkstatt. Mein Mann hat Bretter besorgt und nun geht es los mit dem Bau des neuen Zuhauses für unsere zukünftigen Mäuschen.
Natürlich muss Kazu mit Hand anlegen, denn es sollen ja seine Haustiere werden. Ganz konzentriert widmet er sich seinen Aufgaben.


117 cm x 103 cm etwa sind die Außenmaße. Da haben die Mäuschen genügend Platz.


Für mich ist am Wochenende Knie schonen angesagt, denn ich habe mal wieder Schnerzen. Dabei habe ich alle Knie belastenden Übungen weggelassen. Aber vielleicht ist bereits die Liegestützposition schon zu viel für die Knie. T_T

Nichtsdestotrotz bereite ich uns für den 4. Advent Törtchen zu: Die Heidelbeer-Vanilletörtchen.


Geschmacklich top, wenn auch die Vanille-Mousse etwas zu fest geworden ist, aber an der Ausgarnierung muss ich noch arbeiten.

Ein Törtchen ist noch über, das ich in Stückchen am Montag mit zur Schule bringe.


Die Kinder sind begeistert. :-)

Am 21. Dezember 2016, zum Winteranfang, kommen uns der Opa und Irmtraut besuchen.
Es ist der erste schulfreie Tag, so dass ich beide zu Tee und Törtchen eingeladen habe.

Geplant waren eigentlich Himbeerwürfel, aber ich beschließe kurzerhand noch einmal die Heidelbeer-Vanilletörtchen herzustellen.

Dieses Mal nehme ich etwas weniger Gelatine und nehme mir mehr Zeit für die Ausgarnierung.
Da ich den Rand so nackig fand, habe ich den Ring mit Biskuitstreifen versehen. Das ergibt einen schönen farblichen Kontrast.


Zusätzlich backe ich noch den Zitronenjoghurt-Gugelhupf.


Weihnachten steht vor der Tür. Und auch für die Feiertage habe ich Törtchen eingeplant.

Am 24. Dezember schmücken wir erst einmal alle gemeinsam den Baum.
Auch wenn mein Mann und ich es aus unserer Kindheit anders kennen (da hat der Vater den Baum geschmückt und man durfte erst Heiligabend zur Bescherung ins Wohnzimmer), so ist es für uns praktischer, wenn wir mit der Tradition brechen und eine eigene Tradition einführen.

Kazu ist voller Begeisterung dabei. Und ich stelle fest, dass ich nicht die einzige bin, die es schlicht mag. :-)

Dann werden die Geschenke unter dem Baum platziert. Die dürfen allerdings erst am 25.12. aufgemacht werden, was Kazu gar nicht gut findet.

"Darf ich wenigstens eins öffnen?"

Ich werde schwach, da ich mich gut daran erinnern kann, wie neugierig ich immer war bzw im Grunde immer noch bin. :-D
Doch mein Mann bleibt hart.
Die Geschenke unter dem Baum sind für morgen. Der Nussknacker wird zur Bewachung dazugestellt. :-P


Heute Abend fahren wir zu Fabians Schwester, wo sich seine Familie einfindet, um gemeinsam Weihnachten zu feiern.
Da wird es genug für Kazu zum Auspacken geben.

Und in der Tat gibt es viele Geschenke. Sogar an mich hat der Weihnachtsmann gedacht.
Ich bekomme zwei ganz tolle Bücher und eine Silikonform. Da lacht das Herz! :-D


Für das Weihnachtsessen steuere ich die Kirsch-Schokoladenmousse-Kuppeln bei, die in ihrem Inneren noch einen Crème Brulée Kern verbergen.


Am 25. Dezember bleiben wir zu Hause. Das sonst an diesem Tag stattfindene Weihnachtssingen meiner Verwandtschaft fällt dieses Jahr aus, da meine Tante am 22.12. von uns gegangen ist.

Nun darf Kazu die Geschenke auspacken und ich auch. Wir stellen ein paar der Geschenke von gestern noch dazu. Für Kazu gab es dazu noch das Spiel "Dobble", einen Boxsack mit Handschuhen, eine Digitalkamera (Rollei Sportsline) und eine Lego Creators Packung.


Am 26.12.16 sind wir bei meinem Vater und seiner Freundin ab dem Mittagessen zur gemeinsamen Weihnachtsfeier eingeladen. Deren Tochter mit ihren zwei Söhnen, mein Bruder mit Frau und deren Tochter sowie meine Schwester mit Mann und Kind werden ebenfalls anwesend sein.

Ich sehe die neue Wohnung meines Vaters zum ersten Mal. Sie ist wirklich klasse! Berliner Altbau mit schickem Stuck an der Decke.
Für die Kaffeezeit bringe ich Törtchen mit.
Kaffee-Mascarpone-Törtchen, vegane (und glutenfreie) Cranberry-Pistazientörtchen und Spekulatius-Schnitte.


Auch fünf Jahre später können die Rezepte noch überzeugen. :-)

Nun liegt Weihnachten hinter uns und ich bin wieder im Törtchen-Backfieber.

Yuzu-Quarkkuppel, Pfirsichpyramide mit Himbeeren und Passionsfruchtwürfel stehen u.a. auf dem Plan.
Und für den 31.12. haben sich meine Männer Berliner Pfannkuchen gewünscht:


Wer auch welche backen möchte, dem kann ich dieses Rezept empfehlen.  :-)


Ich wünsche Euch allen einen guten Rutsch!

Donnerstag, 22. Dezember 2016

Zitronenjoghurt-Gugelhupf




Ich habe diesen saftigen und zitronigen Kuchen bereits mehrere Male gebacken und auch die Zutaten variiert. Dieses Mengenverhältnis fand ich dabei am stimmigsten.

Zutaten für eine große Napfkuchenform von 22 - 24 cm Durchmesser:

200 g Butter
160 g feinster Zucker
abgeriebene Schale 1 unbehandelten Zitrone
ein paar Tropfen Zitronenöl
1 Prise Salz
5 Eigelbe (100 g)
250 g Zitronenjoghurt 7,5 % Fett
20 g Zitronensaft
20 g Limoncello
350 g Mehl
15 g Backpulver
5 Eiweiße (150 g)
40 g Zucker

Zubereitung

Alle Zutaten auf Zimmertemperatur bringen.
Form fetten und mehlen.
Ofen auf 175°C O/U-Hitze vorheizen.

Butter schaumig rühren.
Nach und nach den Zucker zugeben. Die Butter-Zucker-Masse schön schaumig aufschlagen.
Zitronenabrieb,
 -öl und Salz einrühren.
Eigelbe einzeln hinzufügen und nach jeder Zugabe die Masse wieder schön schaumig schlagen.

Joghurt mit Zitronensaft und -likör verrühren.
Etappenweise zur aufgeschlagenen Masse geben und gut einrühren.

Mehl mit Backpulver vermischen und sieben.
Etwa 2/3 davon auf die Masse geben und mit einem Schaber unterrühren.
Die Eiweiße mit dem restlichen Zucker steif schlagen.

Etwa ein Drittel des Eischnees unter die Butter-Eigelbmasse heben.
Wenn die Masse homogen ist, den restlichen Eischnee mit dem restlichen Mehl zusammen unterheben.


Den Teig in die vorbereitete Form geben.
Im vorgeheizten Ofen bei 175°C O/U-Hitze ca. 60 min backen.

Die halbe Menge in einer kleinen Napfkuchenform von 16 cm benötigt etwa 40 min.

Anm.: Das nächste Mal werde ich das Backpulver weglassen und hier von meinen Erkenntnissen berichten.

Das Rezept basiert auf einem Rezept von Margarete Maurer, die als genovefa56 bei Chefkoch zu finden ist.

Samstag, 17. Dezember 2016

Papa hat Urlaub, Teil 3

In der zweiten Urlaubswoche geht es rund für mich.

Am Montag, den 5. Dezember 2016 ist Frischeparadies-Einkaufstag und ich stocke meinen Vorrat an Boiron Früchtepürees auf.

Nachmittags backe ich aus experimenteller Neugier einen Schokoladenkuchen mit Zimtmoussefüllung.


Abends stellt Kazu seine Stiefel vor die Tür. Ich soll noch einen Teller mit Plätzchen für den Nikolaus dazustellen. Dummerweise habe ich keine da und so backe ich schnell die Maple Syrup Soft Cookies.

Dienstag, der 6. Dezember 2016, Nikolaus

Gleich am frühen Morgen verpacke ich die Plätzchen und stelle zwei Beutelchen an die Schuhe der Kinder unserer Nachbarn. Die haben bereits Kazus Stiefel gefüllt. Neben den Stiefeln steht eine Nikolausüberraschung von einem weiteren Nachbarn aus unserem Haus. Unsere Geschenke stelle ich hinter die Stiefel.

Kazu wird heute früh wach (zum Glück habe ich alles erledigt) und flitzt zur Tür. Ob der Nikolaus da war?
"Mama, schau mal!"


Kazu staunt über den fleißigen Nikolaus.
"Wo ist der Teller?"
Ups, ertappt.
Ich: "Ich habe die Plätzchen auf einen Papptelller gelegt. Den hat der Nikolaus bestimmt mitgenommen."
Kazu: "Dann ist ja gut." :-)
^^;;

Nachmittags holen mein Mann und ich Kazu gemeinsam von der Schule ab, da wir gleich anschließend weiter zum Potsdamer Platz wollen.
Als ich die Wohnungstür öffne, finde ich ein weiteres Nikolausgeschenk vor. Sogar an Fabian und mich wurde gedacht. Das kann nur unsere damalige Hebamme gewesen sein, die bei uns mit im Haus wohnt. Ist das nicht lieb?
Ich finde es sehr schön, so viele nette Nachbarn zu haben.

Ich berichte Kazu, dass der Nikolaus noch einmal da war.
"Bestimmt, weil ihm die Kekse so gut geschmeckt haben!"
Haha.
Übrigens, an den Weihnachtsmann glaubt Kazu nicht mehr ...

Am Potsdamer Platz angelangt kehren wir bei Tony Roma's ein. Das Tony Roma's ist eine für Spareribs bekannte Steakhauskette.


Kazu bekommt eine Kinderspeisekarte, die auch zum Ausmalen gedacht ist. Dazu gibt es kleine Buntstifte.
Kazu legt gleich los mit Ausmalen. Da fällt ihm ein Stift runter.
Er krabbelt unter den Tisch, doch statt mit dem Stift kommt er mit 6 Cent wieder hoch.
"Mama, ich habe Geld gefunden!"

Haha. Es ist unglaublich, wie oft Kazu Geld findet.

Das Essen ist sehr gut und die sicherheitshalber eingepackten Frischhalteboxen bleiben leer.
Wir bummeln über den Weihnachtsmarkt zurück zum Bahnhof.

Mittwoch, der 7. Dezember 2016

Auf diesen Tag habe ich mich schon sehr gefreut, denn heute Nachmittag treffe ich mich mit Lisa, die ich seit drei Monaten nicht mehr gesehen habe.

Das kleine Café Mon Plaisir hat leider keine Törtchen mehr im Angebot, aber dafür Pralinen vom belgischen Chocolatier Frederic Blondeel.

Die werden natürlich probiert. :-D


Sehr fein. Besonders die Krokantpraline mit Ingwer kann überzeugen.

Anschließend wechseln wir die Location und gehen zu Fuß weiter zum chinesischen Restaurant "Wok Show", das bekannt für seine Dumplings ist.
Hier stillen wir unseren Appetit auf etwas Herzhaftes.


Die Teigtaschen können überzeugen, nur die Sauce zum Eindippen ist gar nicht mein Fall.
Ich komme gerne wieder hierher, aber dann bringe ich meine eigene Soße mit. :-P

Es ist spät geworden, denn es gab so viel auszutauschen.
Wir treten den Heimweg an und ich beschließe, Lisa noch zu ihrem Auto zu bringen. Dummerweise vergesse ich einmal abzubiegen, so dass wir plötzlich ganz woanders landen!
Ist mir das peinlich.
Einen Teil der Strecke überbrücken wir mit der Tram, den Rest laufen wir.
Der Verdauungsspaziergang war zwar nicht eingeplant, tut aber gut. :-D

Donnerstag, der 8. Dezember 2016

Es wird ernst! Es wird ernst!
Mein Mann und ich haben heute Vormittag einen Termin im Küchenstudio.
Ja, wir bekommen eine neue Küche! Endlich!

Wir holen gemeinsam Kazu von der Schule ab und fahren anschließend zu Fabians Schwester, der Heilpraktikerin. Kazu hat eine Warze am Zeh, die behandelt werden soll.
Die Untersuchung bringt ein unerwartetes Ergebnis hervor.

Kazu braucht etwas, um dass er sich kümmern kann. Eine Aufgabe, eine Pflanze oder ein Haustier.
Bald ist klar, dass nur ein Haustier in Frage kommt.
Aaah! Ich will doch keins!

Kazu wünscht sich eine Katze.
Aber ich bin allergisch gegen Katzen.
Auch Vögel gehen nicht wegen meiner Allergie.
Schließlich einigen wir uns auf Zwergkaninchen. Bevor Kazu auf die Welt kam, hatten Fabian und ich mal überlegt, uns Zwergkaninchen zuzulegen. Damit kann ich leben.

Mal sehen, was zuerst da ist. Die neue Küche oder der neue Mitbewohner.

Freitag, der 9. Dezember 2016

Da mein Mann zu Hause ist und Kazu von der Schule abholen kann, nutze ich die Möglichkeit, mich mit Daniela vom Blog "Nippon Insider" zu treffen.
Wir sind zum Mittagessen im japanischen Bistro Coco Genki verabredet und bestellen beide das Genki Bento.


Geschmacklich gut, aber ich habe schon bessere Bento gegessen. Vor allem die Optik gefällt mir nicht. Alle Gerichte bestehen aus kleinen Stücken und ich vermisse das Prinzip der Vielfalt.
Auch ist der Reis sehr matschig.

Als Nachtisch bestelle ich später noch ein veganes Kürbis Crème brulée. Das schmeckt ganz gut.


Was mir fehlt sind japanische Kuchen.
Hey, ich kenn da wen ... *g*

Es war sehr schön, sich mal in Ruhe mit Daniela zu unterhalten, die ich bereits bei meiner Matchaverkostung kennenlernen durfte.
Nächste Woche Freitag wollen wir uns wieder treffen. :-)

Samstag, der 10. Dezember 2016

Mein nächstes Date steht an. Ich treffe mich heute mit meiner Freundin und Trauzeugin Iris. Wir besuchen die Patisserie Jubel und bestellen gemeinsam ein paar Köstlichkeiten.


Sehr, sehr fein. Und sehr inspirierend.
Bei meinem letzten Besuch mit Lisa vor 1 1/2 Jahren hatte mich die Törtchen nicht so überzeugt.

Sonntag, der 11. Dezember 2016

Chillen ist angesagt. Und Plätzchen backen. Heute teste ich ein Rezept für Sablé Parisienne.


Mmh, die schmecken mir. :-)

Ach ja, es werden doch keine Kaninchen. Mein Mann hat recherchiert und festgestellt, dass die nachtaktiv sind und auch keine Kuscheltiere.
Ich schlage Schildkröten vor. Ich hatte in Japan eine.
Kazu gefällt der Vorschlag. Es soll aber eine Landschildkröte sein.
Doch nach einer Weile streichen wir auch diese von der Liste, denn Landschildkröten brauchen viel Auslauf. Vor allem im Sommer sollen sie im Garten herumlaufen können und wir haben keinen Garten.
Mittlerweile sind wir bei Rennmäusen angelangt. :-)

Es ist gar nicht so einfach, das richtige Haustier zu finden. Es soll dem Tier ja auch gut gehen.
Die Männer freuen sich jetzt schon riesig darauf, ich freue mich lieber auf meine Küche. :-D

Mittwoch, 14. Dezember 2016

Papa hat Urlaub, Teil 2

Am Sonntag, den 27. November 2016 ist Kazu zu einer Geburtstagsfeier eingeladen. Die Kinderschar geht in ein Experimentierlabor, wo sie viel Spaß haben, wie wir auf den Fotos später zu sehen bekommen. :-D


Mein Mann und ich machen uns am Nachmittag auf den Weg zu Fabians Schwester, bei der eine kleine Adventsfeier mit Familie stattfindet. Nur Kazu fehlt. Der hantiert derweil mit Feuer, Elektrizität und Kristallen. *g*

Die erste Urlaubswoche ist recht ruhig. Zumindest für mich. Kazu genießt es, den Papa zu Hause zu haben und die beiden spielen und toben zusammen, sobald Kazu von der Schule wieder zu Hause ist.

Am Dienstag sind wir abends in ein griechisches Restaurant gegangen. Das Essen war gut, aber ich vermute stark, nicht wirklich griechisch. Ich habe gegrillten Lachs mit Brokkoli und Tsatsiki gegessen, da sie dort keine Dolmadakia haben (mit Reis gefüllte Weinblätter), die ich beim Griechen sonst gerne bestelle. Wobei ich schon seit Ewigkeiten nicht mehr griechisch essen war.

Auf jeden Fall war es einfach schön, mit der eigenen kleinen Familie unterwegs zu sein und essen zu gehen.^^

Am Samstag ist wieder Action angesagt. Kazu und ich fahren mittags los zum Fehrbelliner Platz, wo meine Schwester wohnt, um meinen fünfjährigen Neffen Keanu abzuholen. Eine gute Stunde sind wir unterwegs.
Zu dritt geht es dann zurück in den Ostteil Berlins.
Wir wollen heute ins Zeiss-Grossplanetarium, um uns dort die Vorstellung "Raumschiff Erde" anzusehen. (Eine Vorstellung für Kinder ab 5 Jahre.)
Keanu ist sehr brav und Kazu kümmert sich rührend um ihn, so dass wir ohne Probleme unser Ziel erreichen.
Herrlich all die Sterne zu sehen (auch wenn es nur Projektionen sind). Ich weiß schon gar nicht mehr, wann ich das letzte Mal im Planetarium war. Früher war ich ziemlich häufig im Planetarium am Insulaner.

Auch den Kindern gefällt es. Zumindest zum größten Teil. Zwischendurch klagen sie über Langeweile. ^^;;

Nach der Vorstellung setzen wir uns in die Vorhalle und stärken uns mit Brötchen und Trinken.


Dann bringen wir Keanu nach Hause und machen uns anschließend selber auf den Heimweg.
Was für eine Fahrerei! Aber der Tag hat Spaß gemacht und ich denke, das können wir gerne mal wiederholen.

Am Sonntag, den zweiten Advent bleiben wir zu Hause.
Kazu hilft mir beim Brötchen backen. Er kippt die Zutaten in die Schüssel und knetet den Teig. Dann muss ich ihn ablösen, denn der Handmixer ist doch noch etwas schwer für ihn. Vor allem, wenn man damit Hefeteig kneten muss.

Zu guter Letzt rollen wir den Teig zu Hörnchen auf. Drei ich, drei Kazu.
Abbacken und fotografieren. *g*

Tadaa! Ich präsentiere unser Frühstücksgebäck: Milchhörnchen mit Salzbutter.


Immer wieder sehr lecker.

Nachmittags gibt es weiche Schokoladen-Zimtsterne. Da mein Mann keine Eiweißglasur mag, habe ich die meisten nackig gelassen.


Ich muss schon sagen, ich liebe diese gemütlichen Sonntage zu Hause mit meinen beiden Männern. :-)

Sonntag, 11. Dezember 2016

Tôfu-Sesam-Schnitzel 豆腐のごまかつ


Der Sesam in der Panade sorgt für einen aromatischen Biss. Eine Soße auf Tomaten- und Sojasoßenbasis sowie ein frischer Salat runden das Essen wunderbar ab.
Uns hat es sehr gut geschmeckt. :-)

Zutaten für 4 Personen

2 Blöcke Tôfu à 400 g
Salz und Pfeffer
3 EL weißer Sesam
Mehl
1 Ei
1 EL Wasser oder Milch
1 1/4 Tassen Panko (japanische Semmelbrösel)

Öl zum Fritieren

Zubereitung

Tôfu aus der Packung nehmen und trocken tupfen.
Die Blöcke waagerecht halbieren. Alle vier Hälften auf beiden Seiten salzen und pfeffern.

Sesam in einer ungefetteten Pfanne rösten, bis er duftet. Abkühlen lassen.

Mehl in einen tiefen Teller geben.
Ei mit Wasser oder Milch in einem tiefen Teller verquirlen.
Panko mit Sesam vermischen und in einen tiefen Teller geben.

Tôfu von allen Seiten mehlen (überschüssiges Mehl abklopfen), dann im Ei wenden und schließlich das Panko von allen Seiten leicht andrücken.

Öl auf 170°C erhitzen.
Die panierten Tôfuschnitzel bei mittlerer Hitze fritieren. Wenn die Unterseite knusprig goldbraun geworden ist, die Schnitzel wenden und auch die andere Seite knusprig braun werden lassen.

Herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Für die Soße kann man z.B.
4 EL Tomatenketchup und
1 EL Sojasoße
miteinander vermischen oder fertige Tonkatsu-Soße nehmen.


Dazu passt auch Brokkoli und Speiserüben in Umeboshi-Dressing und eine Tonjiru (Miso-Suppe mit Schweinefleisch).

Quelle: 毎日のやりくりおかず、別冊NHKきょうの料理,1998
("Das tägliche Management der Beilagen" von NHK "Die heutige Speise")

Sonntag, 4. Dezember 2016

Papa hat Urlaub, Teil 1

"Papa hat jetzt Urlaub" erkläre ich meinem Sohn. "Daher wollen wir gemeinsam viel unternehmen."

Und so gehen wir am Samstag, den 26.11.16 gemeinsam los, um für Kazu neue Sachen einzukaufen. Unser Ziel ist das Uniqlo in der Tauentzienstraße.
Zuvor jedoch wollen wir uns stärken und statten der Lebensmittelabteilung des KaDeWe einen Besuch ab. Wir schlendern an den vielen Ständen vorbei und überlegen, worauf wir Lust haben. Kazu entscheidet sich schnell für ein Salami-Baguette, mein Mann und ich holen uns am Fischstand jeder ein Fischbrötchen.
Mit den eingepackten Brötchen suchen wir uns eine Etage höher einen Platz zum Essen.
Da gerade Mittagszeit ist, ist die Speiseetage voll und ein freier Tisch ist nirgends zu finden. Da!
An einem großen und hohen Tisch sind noch ein paar Barhocker frei und wir nehmen Platz und packen unser Essen aus.
Kazu isst schon genüsslich sein Baguette, während ich überlege, wie ich mein Fischbrötchen in Angriff nehmen soll. Es ist so reichlich mit Heilbutt gefüllt, dass ich mir nicht zutraue, einfach reinzubeißen. Ich hole mir aus dem Besteckkasten an der Kasse des Le Buffet eine Gabel. :-P
Nun kann ich es mir schmecken lassen.

"Mama, kann ich jetzt mein Eclair haben?"
"Passt das noch rein?" frage ich erstaunt. Denn Kazu hat ja gerade das große und üppig gefüllte Salami-Baguette vertilgt.
"Klar!" sagt er begeistert.
Auch mein Mann und ich haben noch Lust auf einen süßen Nachtisch und so geht es wieder runter und wir stellen uns in die lange Schlange am Lenôtre Stand.
Törtchen und Eclairs werden eingepackt und ab geht es wieder nach oben.
Dieses Mal haben wir mehr Glück. Eine Gruppe verlässt gerade einen Tisch (leider lassen sie ihre Tabletts und Gläser einfach stehen) und wir können uns setzen.
Auf den Barhockern sitzt es sich nämlich nicht sehr bequem, finde ich. Und Kazu ist vorhin sogar vom Hocker gefallen. Hier können wir uns entspannt niederlassen.
Das Testen der Törtchen und Eclairs macht Spaß und ist ein Genuss.

Hier ein Foto vom Rest der Eclairs, das ich am nächsten Tag geknipst habe.



Gut gestärkt geht es nun weiter zu Uniqlo. Wir benötigen Unterhosen, lange Unterhosen, Rollis und Pullis. Lange Hosen und Sportsachen wären auch nicht schlecht. Leider ist das Angebot nicht so reichlich wie erhofft. Wenn ich da an die Uniqlo-Stores in Japan denke ...
Vor allem mit Kazus Größe haben wir Probleme. Er ist jetzt 123 cm groß. Die S Größe dort geht bis 125 cm, die M ist von von 125–135 cm. Er bräuchte genau die Zwischengröße, stelle ich fest, als Kazu Hosen anprobiert.

Wir kaufen ein paar Sachen (aber keine Hosen) in der M-Größe und Kazu ist nun um eine Erfahrung reicher. Einkaufen ist sooo anstrengend! *g*

Auf dem Weg zurück zum Bahnhof kommen wir am Lego-Geschäft vorbei.
"Kommt, wir gehen mal rein" sagt mein Mann.
"Au ja!" ruft Kazu begeistert.

Es gibt in der Tat viel zu sehen und zu bestaunen.
Besonders am Stand mit den Lego Minecraft Schachteln bekommt Kazu ganz große Augen. *_*
"88 €" liest er vor. "Das kostet ganz schön viel" staunt er nicht schlecht.
Doch es gibt auch kleinere Schachteln, die nicht so viel kosten.
"Papa, kaufst du mir das?" Er hält die Schachtel "Das Verlies" in der Hand, die 15,99 € kostet.
"Du kannst sie dir doch mit deinem Taschengeld kaufen," erwidert mein Mann.
"Hm." Kazu überlegt und legt die Schachtel wieder zurück.

Wir schauen uns weiter um, da ruft mein Sohn aus: "Ich kaufe sie mir!"
Wir gehen zurück zum Minecraft Stand und Kazu nimmt sich die Schachtel.
Mein Mann legt erst einmal das Geld aus.
"Du kannst mir zu Hause dann 16 Euro geben" sagt er zu Kazu.
"Dann bekomme ich aber 1 Cent von dir wieder!"
Haha, gut gerechnet, kann ich da nur sagen. :-D

Voll beladen geht es nach Hause.
Ein schöner Tag geht zu Ende und es werden sicher noch weitere folgen.^^

Donnerstag, 1. Dezember 2016

Maris Matcha Latte Spezial


Einfach so draufloszuschreiben ist schon klasse. :-)
Ich experimentiere grad mal wieder viel mit Matcha und diese 'Matcha mit Milch' Version hat mir besonders gut gefallen.
Dadurch, dass keine Banane verwendet wird, ist der Bananengeschmack nur dezent vorhanden und der Geschmack des Matcha kommt gut zur Geltung. Die Schokolade als Topping auf dem Schaum ist nicht nur ein Hingucker, sondern unterstreicht auch die Geschmacksharmonie des Getränks, ohne zu dominieren.
Mein Latte Spezial schmeckt vollmundig, aber nicht mächtig. Ganz so wie ich es mag, denn ich bin weder ein großer Bananenfan, noch mag ich es sahnig. :-P

Probiert ihn mal aus. Ich würde gerne wissen, wie ihr ihn findet.


Matcha mit Soja Drink mit Bananengeschmack und Schokoladensauce

Zutaten für 1 Person

180 ml Soja Drink mit Bananengeschmack
1 TL Matcha (ca. 2g)
50 ml heißes Wasser von ca. 80°C
Etwas Schokoladensauce

Zubereitung

Milch erhitzen, aber nicht aufkochen lassen. Anschließend aufschäumen.
Matcha in ein vorgewärmtes Glas geben, heißes Wasser zugießen und mit dem Milchaufschäumer aufschlagen.
Die aufgeschäumte Milch behutsam in den Matcha gießen.

Eine schöne Milchschaumhaube bilden und die Schokoladensauce dekorativ darüber geben.


Rezepte für Matcha au lait bzw Matcha Latte findet ihr hier:





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